Patronat: Albi; der Witwen
Siglinde entstammte einem Adelsgeschlecht in Aquitanien (Südwestfrankreich) und lebte in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts. Nach dem Tod ihres Mannes Gislef wurde sie Äbtissin im von ihrem Vater gestifteten Benediktinerinnenkloster Troclar (bei Lagrave am Tarn, Diözese Albi), wo sie sich bis an ihr Lebensende der Pflege von Kranken widmete. An ihrem Grab sollen sich wundersame Heilungen ereignet haben. Später wurden Siglindes Gebeine in den Dom von Albi übertragen.
Darstellung: im schwarzen Benediktinerinnenhabit, Kranke pflegend
Dieser Text ist dem
"Lexikon der Heiligen und Namenstage" entnommen. Albert Urban (Hg.), Herder-Verlag, Freiburg, 2010